Privatkredit

Mit einem Privatkredit kann man in der Regel persönliche Wünsche erfüllen, wie zum Beispiel die Finanzierung eines neuen Autos, einer Urlaubsreise, neuer Einrichtung oder ist es möglich damit auch einen schon bestehenden Kredit abzulösen.

Privatkredite sind für alle kleinen und großen Erwerbe über mittel- bis langfristige Laufzeiten geeignet. Wenn man seinen Dispositionskredit über eine längere Periode beansprucht, dann empfiehlt es sich einen Privatkredit dafür aufzunehmen, um den Dispo auszugleichen, denn Dispositionskredit verfügt generell über viel höhere Zinsen. Für größere Anschaffungen ist es ebenso empfehlenswert einen Privatkredit in Anspruch zu nehmen.

Ein Privatkredit wird meistens in Form eines Ratenkredites zur Verfügung gestellt. Das heißt: Der Kredit wird in einer Summe ausgezahlt und die Rückzahlung erfolgt in gleichbleibenden monatlichen Raten. Die Kosten bestehen aus Bereitstellungsgebühren, Kreditraten und Kreditzinsen.

Die Kreditraten beim Privatkredit bestehen aus einem Tilgungs- und einem Zinsanteil. Während der Kreditlaufzeit sinkt der Zinsanteil und der Tilgungsanteil erhöht sich. Dies hat aber keinen Einfluss auf die Höhe der Raten und dadurch bleiben die Kreditraten während der gesamten Kreditlaufzeit ständig.

Um einen Privatkredit zu erhalten, sollte man einige wichtige Kriterien erfüllen. Diese Kriterien sind von einem Anbieter zum anderen verschieden. Der Antragsteller muss in der Regel folgende Voraussetzungen erfüllen: 1. er soll Arbeitnehmer sein; 2. seit wenigstens 6 Monaten beim gleichen Arbeitgeber angestellt sein; 3. Volljährigkeit; 4. keine negativen Schufa-Einträge.

Um einen entsprechenden Privatkredit zu finden, sollte man mehrere Anbieter miteinander vergleichen. Dies ist es möglich, ganz bequem und unkompliziert auch von zu Hause aus durch einen kostenfreien Kreditvergleich zu machen. Zum Vergleich benötigt man nur einige Minuten und man erhält zum Schluss die günstigsten Kredite aus einer Auswahl von unterschiedlichen Anbietern.

Findet man durch den Vergleich ein Angebot, welches seinen Bedürfnissen entspricht, dann kann man den Kredit auch online beantragen. Online Angebote sind generell um einige Prozentpunkte günstiger als Kredite bei den Filialen. Um dem Antragsteller einen preiswerten Privatkredit gewähren zu können, werden von den Banken einige Unterlagen verlangt, mit deren Hilfe die Kreditwürdigkeit bzw. Kreditfähigkeit des Antragstellers überprüft wird. Diese geforderten Unterlagen sind in der Regel: 1. der Kreditantrag; 2. der Personalausweis; 3. die Einkommensnachweise; 4. die Schufa-Auskunft.

Auch Lampen & Energiesparlampen kann man mit einem Privatkredit käuflich erwerben. Aktuelle Termingeldzinsen findet man hier.


Kreditvermittlung

Sowohl das Internet als auch die Anzeigenblätter, Tageszeitungen und sogar Videotexte enthalten Werbungen für Kreditvermittlung von privaten Kreditvermittlern. Doch wie kann man erkennen, ob es dabei um ein glaubwürdiges Angebot oder doch nur um unseriöse Anbieter geht? Es gibt einige Punkte, mit deren Hilfe eine seriöse Kreditvermittlung erkennbar ist. Am deutschen Markt sind solche Kreditvermittler zu finden, die schon langfristig erfolgreich tätig sind.

Bei jeder seriösen Kreditvermittlung erfolgt die Bearbeitung der Kreditanfrage erst einmal kostenfrei. Kosten müssen nur bei positiver Kreditvermittlung erhoben werden und sollen in Prozent der Kreditsumme mitgeteilt werden. Falls nur ein fester Geldbetrag angegeben wird, so ist die Festlegung aufgrund Verstoßes gegen das Verbraucherkreditgesetz nicht gültig. Dies wurde von dem AG Dortmund mit Urteil vom 30.05.2000 - AZ: 125 C 2068/00 - entschieden.

Ein glaubwürdiger Kreditvermittler hat gegen einen möglichen Kreditnehmer in der Regel keine Schadensersatzansprüche, falls dieser die Vertragsverhandlungen gekündigt. Auch in einem solchen Falle dürfen für die erfolglose Kreditvermittlung keine Kosten verlangt werden. Siehe: OLG Dresden, 08.02.2001. AZ: 7 U 2238/00.

Bei einer erfolglosen Kreditvermittlung darf der Kreditvermittler ebenso keine Gebühren erheben. Dies wurde von dem Oberlandesgericht Karlsruhe begründet: Der Kreditvermittler muss seine allgemeinen Kosten selbst aus seinen verdienten Provisionen abdecken. Siehe: OLG Karlsruhe, 12.11.1997, AZ: 6 U 74/97.
(Derzeit ist in Deutschland eine Online Plattform gestartet, mit deren Hilfe Menschen von Privatpersonen einen Kredit (Privatkredit) erhalten können. Personen, die einen Kredit brauchen, haben die Möglichkeit, dort sich anzumelden und zu schauen, ob sie einen Kredit von einer Privatperson erhalten können. Aber auch hier gilt: Zwischen seriösen und unseriösen Vermittlern Unterschied machen!)
Verbraucher sollten auch auf Klauseln achten, in welchen von einem Vermittler ein Maximalbetrag für erforderliche Auslagen angesetzt wird. Solche Klauseln, durch die die Kunden zur Rückzahlung der dort angegebenen Ausgaben verpflichtet sind, sind meistens in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen – AGB – zu finden. Falls von Seiten des Vermittlers der Begriff erforderliche Auslagen verwendet wird, muss man die darin enthaltenen Kosten nicht einzeln aufschlüsseln und es geht jedoch nicht um eine mittels des Gesetzes für die Kreditvermittlung verbotene Kostenpauschale. Siehe: OLG Zweibrücken, AZ: 2 U 36/98.
Eine glaubwürdige Kreditvermittlung stellt neben einer kostenfreien Bearbeitung der Kreditanfragen vergleichbar gute Bedingungen mit einer Kreditinstitut zur Verfügung und beweist diese auch mit der Mitteilung des effektiven Jahreszinses, der Kreditvermittlungsgebühren und der Möglichkeit, die monatlichen Raten über die gewünschte Laufzeit hinweg zu kalkulieren.


Immobilienkredit & Baufinanzierung

Bei der Baufinanzierung geht es in der Regel um große Summen. Nicht selten beläuft sich der Immobilienkredit für den Bau oder Kauf eines Hauses oder einer Wohnung auf Beträge im sechsstelligen Eurobereich. Ist das Traumhaus oder die Traumwohnung erst einmal gefunden, muss es in der Regel schnell gehen, damit das Wunschobjekt einem nicht vor der Nase weggeschnappt wird. Für das Studieren verschiedener Angebote bleibt da oft nur wenig Zeit. Gut, wenn man einen kompetenten Berater an seiner Seite hat oder seine Möglichkeiten bereits kennt:

Die wichtigste Säule bei der Immobilienfinanzierung ist der Baukredit oder Immobilienkredit. Er macht meist 50 bis 70 Prozent des Finanzierungsvolumens aus und wird durch eine Hypothek besichert, die zu Lasten des finanzierten Objektes in Form einer Grundschuld ins Grundbuch eingetragen wird. Wie viel Immobilienkredit sich der Bauherr oder Immobilienkäufer dabei leisten kann, hängt aber keineswegs nur von der Einkommenssituation ab. Vielmehr spielen auch die Bauzinsen eine starke Rolle. Gerade in Niedrigzinsphasen können sich Bauherren meist “mehr Immobilie” leisten, da die Gesamtbelastung durch die auflaufenden Zinsen überschaubar ist.

Damit sich die relative Ersparnis langfristig rechnet, sollte man in Niedrigzinsphasen daran denken, sich gegen steigende Zinsen abzusichern. Forward Darlehen bieten hier gute Möglichkeiten, sich von der Zinsentwicklung abzukoppeln. Wer ganz sicher planen und jedes Risiko steigender Bauzinsen ausschließen möchte, sollte eine Zinsbindungsfrist vereinbaren, die analog der Darlehenslaufzeit ist. Steigen die Hypothekenzinsen dann während der Laufzeit des Immobilienkredits unerwartet stark an, profitiert der Kreditnehmer weiterhin von den günstigen Konditionen, zu denen der Abschluss des Immobilienkredits erfolgt ist. Auf der anderen Seite rechnet es sich natürlich nicht, eine lange Zinsbindungsfrist zu vereinbaren, wenn die Zinsen sich auf einem historischen Hoch befinden und stark fallende Zinsen zu in naher Zukunft zu erwarten sind.

Jedoch ist es nicht nur eine Frage des Timings, um eine wirklich günstige Finanzierung zu erhalten. Auch die Auswahl des richtigen Angebots ist von enormer Wichtigkeit und sollte nicht vernachlässigt werden. Mit Hilfe eines Baufinanzierungsrechners lässt sich der Finanzierungsbedarf genau planen und dazu ein passender Anbieter auswählen. Anhand verschiedener Vergleichsangebote im Internet ist der preiswerteste Anbieter meist sehr schnell ermittelt. Damit wird die Baufinanzierung also fast zum Kinderspiel.


Wie funktioniert die Rürup Rente mit Fonds?

Grundsätzlich kann die Rürup Rente, die auch unter der Bezeichnung Basisrente bekannt ist, im Rahmen einer klassischen oder auch einer ausländischen Rentenversicherung realisiert werden. Die dritte Möglichkeit besteht in Form einer fondsbasierten Rüruprente, die sich bei einem Vergleich mit den anderen Versicherungsmodellen in den meisten Fällen durch die niedrigsten Beiträge und die größten Renditechancen auszeichnet. Der Ablauf ähnelt dabei klassischen Renten- oder Lebensversicherungen, allerdings mit dem Unterschied, dass die Beiträge in Wertpapieren angelegt werden. Die Anlagestrategie hängt dabei in erster Linie von der Risikobereitschaft des Versicherungsnehmers ab und von einer eher sicherheitsorientierten bis zu einer spekulativ ausgelegten Gestaltung ist im Grunde alles möglich. Zudem besteht auch während der Laufzeit die Möglichkeit, die Strategie zu wechseln. Dies ist insofern auch von großer Bedeutung, als dass das Risiko auf den Versicherungsnehmer übergeht. Das bedeutet, dass er bei positiven Wertentwicklungen seiner Anlagepapiere von entsprechend hohen Gewinnen profitiert, negative Wertentwicklungen allerdings ebenfalls zu seinen Lasten gehen. Totalverluste sind aber auch bei einer sehr renditechancenorientierten Anlagestrategie äußerst unwahrscheinlich, denn durch die langfristige Anlage können auch deutliche Negativentwicklungen der Kurse wieder ausgeglichen werden. Daneben bieten fondsbasierte Rürup Renten vielfach den Vorteil einer verhältnismäßig hohen Flexibilität. Diese äußert sich darin, dass nicht nur regelmäßige Beitragszahlungen, sondern auch Sondereinzahlungen möglich sind, die das Guthaben entsprechend aufstocken, und die Förderung nicht wie bei der Riesterrente an bestimmte Mindesteinzahlungen gebunden ist. Für den Versicherungsnehmer ist die Rürup Rente zudem aus steuerlicher Sicht interessant, insbesondere wenn er als Selbstständiger oder als Besserverdiener hohe Steuerabgaben hat und die Riesterförderung nicht nutzen kann. Die staatliche Förderung der Rürup-Rente erfolgt nämlich durch Steuervergünstigungen in der Form, dass die Beiträge als Sonderausgaben abzugsfähig sind. So können dieses Jahr 68 Prozent der Einzahlungen bis zu einer Höchstgrenze von 20.000 Euro bei Alleinstehenden und 40.000 bei steuerlich gemeinsam veranlagten Ehepaaren steuerlich geltend gemacht werden. Dieser abzugsfähige Anteil erhöht sich in den Folgejahren dann jeweils um zwei Prozentpunkte, bis im Jahr 2025 die vollständige Anrechenbarkeit erreicht sein wird. Neben den Steuervorteilen liegen die Pluspunkte der Rürup-Rente darin, dass sie nicht pfändbar und Hartz-IV-sicher ist, da das angesparte Guthaben nicht als Vermögen gewertet wird. Allerdings stehen diesen Vorteilen auch Nachteile gegenüber. Hierzu gehört, dass eine Auszahlung nicht vor dem 60. Lebensjahr und ausschließlich als Monatsrente möglich ist. Insofern ist es ausgeschlossen, größere Teilbeträge zu entnehmen oder die Ansprüche aus der Rürup-Rente zu veräußern, zu beleihen oder zu übertragen. Eine Vererbung ist zwar möglich, allerdings nur an den Ehepartner oder kindergeldberechtigte Kinder und nur dann, wenn eine entsprechende Zusatzvereinbarung getroffen wurde.


Überlegungen vor dem Haus- oder Wohnungskauf

In Amerika wird ein Erdrutsch losgetreten und kurze Zeit später bebt auch Europa. Diese Aussage, einst bezüglich Gesellschaft und Sozialleben getroffen, kann man getrost auf den Arbeits- und Immobilienmarkt übertragen. Damit die momentane weltweite Wirtschaftskrise nicht auch in Deutschland für leerstehende Immobilien sorgt, muss man sich gerade vor dem Schritt zum Erwerb eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung einige grundlegende Gedanken machen. Wer kann schon heute einfach ein Haus bar bezahlen? Ohne eine Baufinanzierung in Anspruch nehmen zu müssen?

Der bekannteste und auch beliebteste Weg ist wohl das Abschließen eines Bausparvertrages. Die monatliche oder jährliche Einzahlung ergibt im Hinblick auf die zu gewährenden Zinsen der Bausparkassen , den vermögenswirksamen Leistungen durch den Arbeitgeber und die staatlichen Zuschüsse, eine Summe, die für die meisten Häuslebauer den Grundstock für das ersehnte Traumhaus bilden.

In der Regel wird für das geplante Projekt dann ein zusätzlicher Immobilienkredit beantragt. Dabei gilt die Faustregel: Je höher das angesparte Eigenkapital, um so niedriger kann der Betrag für ein Darlehen gehalten werden. Dies macht sich entschieden bei der Zinsberechnung bemerkbar und auch die Genehmigung für die Erteilung eines Baukredits (aktuelle Bauzinsen gibt es hier) durch die Bank wird leichter zu erhalten sein. Die Hypotheken-Abteilung der Hausbank erstellt mehrere Angebote, unter Berücksichtigung der anfallenden Hypothekenzinsen. Die Laufzeit des Baukredits spielt an dieser Stelle eine wichtige Rolle, da die Zinsentwicklung nicht vorhersehbar ist und sich eine Zinsbindung durch einen langfristigen Vertrag als durchaus sinnvoll erweisen kann. Dies gilt besonders in einer Niedrig-Zins-Phase.

Um die Baufinanzierung zu sichern bieten sich verschiedene Moeglichkeiten. Oft wird eine Lebensversicherung abgeschlossen, um das Darlehen bei Ausfall des Hauptverdieners zu decken. Eine andere Option ist, das Objekt mit einer Hypothek zu belasten, die der kreditgebenden Bank solange das Eigentum an der Immobilie sichert, bis die Baufinanzierung abgetilgt ist. Dabei wird der Darlehensrechner der Bank die genaue Differenz zwischen Hypothekenzinsen und öffentlichen, gesetzlichen Kreditzinsen aufzeigen.
Natürlich darf die naheliegendste Möglichkeit der Baufinanzierung nicht fehlen. Nach Fälligwerden des Bausparvertrages bieten die Bausparkassen einen Kredit zu besonders günstigen Bauzinsen. Die von den Banken gegebenen Darlehen können mit diesen Konditionen meist nicht mithalten, deshalb sollte bei einem Baufinanzierungsrechner der Bausparkasse auf jeden Fall ein Angebot eingeholt werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.